Ein landwirtschaftlicher Großbetrieb mitten im Biosphärenreservat
Spreewald. Kein Widerspruch, wie die Agrargenossenschaft in Radensdorf
beweist. Seit dem Frühjahr 2001 ist die Agrargenossenschaft ein
anerkannter Ökolandbaubetrieb und gehört dem BIOPARK e.V. an. Auf über
4000 ha landwirtschaftliche Nutzfläche wird streng nach ökologischen
Richtlinien gearbeitet. So ist z.B. der Einsatz von chemischen
Pflanzenschutzmitteln absolut tabu. Das Grünland wird extensiv genutzt,
d.h. es wird auf jegliche mineralische Düngung verzichtet. Mahdtermine
werden mit dem Naturschutz abgestimmt. Die über 600 Milchkühe werden
mit wirtschaftseigenen Futter versorgt und stehen überwiegend auf
Stroh. Die Milchleistung liegt bei über 7.000 kg Biomilch je Kuh im
Jahr.
Eine besondere Rolle spielen auch die 5 Schäffer Lader,
die die Radensdorfer in der Innenwirtschaft einsetzen. Die Palette
reicht vom jüngst angeschafften Teleskoplader 930 T bis zum Modell 442.
Die Hauptaufgabengebiete der Lader sind das Einstreuen, das Misten,
Füttern, das Beladen von Mischwagen und der Ballentransport. Die
Maschinen arbeiten jeweils zwischen 1000 und 2000 Betriebsstunden im
Jahr. 
Hans
Lehmann betreut als Abteilungsleiter die Bereiche Technik, Feldbau und
Werkstatt. Er urteilt wie folgt: „Der erste Schäffer Lader vom Typ 442
ist 1995 geliefert worden. Er ist bis heute im Einsatz und hat ohne
Probleme über 21.000 Betriebsstunden geleistet. Der ein Jahr später
angeschaffte Teleskoplader 870 T liegt derzeit bei ca. 19.500
Betriebsstunden und ist bis heute täglich im Einsatz. Die hohe
Betriebsstundenzahl beweist die absolute Zuverlässigkeit aller Schäffer
Lader. Die Kubota Motoren laufen sehr gut und sind auch noch sparsam.
Beeindruckend sind auch die Schub- und Hubkräfte der Lader. Die
Vielfalt der möglichen Anbaugeräte ist ebenfalls überzeugend. Es gibt
kaum eine Aufgabe, die man mit einem Schäffer nicht bewältigen kann“.
Der
Betriebszweig Milchviehwirtschaft konnte im Laufe der Jahre immer
weiter ausgebaut werden. Da ökologische Landwirtschaft auch im Bereich
der Viehhaltung mehr Handarbeit bedeutet, wuchs auch die Zahl der
Schäffer Lader. Herr Lehmann sagt weiterhin: „Wir haben ein sehr
partnerschaftliches Verhältnis zum Schäffer Händler in der hiesigen
Region, der LVS Lehmann in Luckau. Dieser Händler macht vieles möglich,
er übernimmt auch die Servicearbeiten während der Garantiephase. Danach
übernehmen wir diese Aufgabe selbst. Bei Schäffer Ladern ist diese
Aufgabe sehr einfach. Durch den langjährigen Einsatz der Lader haben
wir natürlich sehr viele Erfahrungen mit der Technik gesammelt. Diese
Erfahrung zahlt sich für uns durch niedrige Kosten aus“.
Die
Agrargenossenschaft Radensdorf ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich
Ökonomie und Ökologie vereinbaren lassen. Und dabei helfen auch
Schäffer Lader, und zwar an 365 Tagen im Jahr.




